Kanu-WM: Deutsche Kajak-Vierer im Finale
Der deutsche Kajak-Vierer der Männer ist mühelos ins Finale der WM im polnischen Posen eingezogen. Der K4 um Schlagmann Max Rendschmidt setzte sich am Donnerstag im zweiten Halbfinale mit knapp einer Bootslänge durch, insgesamt bedeuteten die 1:25,99 Minuten die drittbeste Zeit. Nur Australien (1:24,99) und Dänemark (1:25,32) waren im anderen Halbfinale schneller.
Auch der Frauen-Vierer kämpft am Freitag um Medaillen. Als schnellstes Boot im Vorlauf war das Quartett um Paulina Paszek direkt ins Finale eingezogen.
An einem starken deutschen Tag stachen unter anderem auch Carlotta Loske und Maike Jakob heraus. Das neu formierte Canadier-Duo zog mit der Bestzeit in den Endlauf ein. Im Canadier-Einer präsentierte sich auch David Bauschke als Zweiter im Halbfinale in hervorragender Verfassung.
Der K4 der Männer, das Paradeboot des Deutschen Kanu-Verbands (DKV), kämpft in der Besetzung um den Titel, die 2024 Olympia-Gold in Paris gewann. Bei der WM im Vorjahr in Mailand hatte der deutsche Vierer das Podest verpasst. Die WM ist der Saisonhöhepunkt der Kanutinnen und Kanuten, langfristiges Ziel sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
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