Irak: Iran attackiert Büro von kurdischem Ministerpräsidenten mit Drohne
Der Ministerpräsident der autonomen Region Kurdistan im Irak, Masrur Barsani, ist nach eigenen Angaben in der Nacht zum Montag zum Ziel eines iranischen Drohnenangriffs geworden. Dabei seien sein Büro und das Haus des örtlichen Geheimdienstchefs in der Ortschaft Pirmam nahe Erbil ins Visier genommen worden, erklärte Barsani am Montag im Onlinedienst X. Opfer habe es nicht gegeben.
Der Regierungschef verurteilte "die unverantwortlichen und inakzeptablen Angriffe aufs Schärfste". Sie stellten eine "gefährliche Eskalation" dar und seien eine "direkte Bedrohung für die Sicherheit und Stabilität in der Region".
Kurdischen Einheiten zufolge erfolgte die Attacke um kurz nach Mitternacht (Ortszeit). Dabei seien "zwei mit Sprengstoff beladene Drohnen des Typs Hadid 110" zum Einsatz gekommen.
Die USA und Israel hatten Ende Februar einen Krieg mit dem Iran begonnen. Seitdem wurde auch die autonome Kurdenregion im Nordirak mehrfach beschossen. Die Angriffe richteten sich dabei auch gegen iranisch-kurdische Exil-Oppositionsgruppen und US-Stützpunkte.
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