Infantino reist zur Amtseinführung nach Kolumbien
FIFA-Präsident Gianni Infantino ist inmitten der anhaltenden Krise rund um den Fußball-Weltverband nach Kolumbien geflogen, um der Amtseinführung des ultrarechten Präsidenten Abelardo de la Espriella beizuwohnen. Der Schweizer reiste gemeinsam mit CONMEBOL-Präsident Alejandro Dominguez in die kolumbianische Stadt Cali, einem engen Verbündeten Infantinos in Südamerika. Bilder der Ankunft veröffentlichte der kolumbianische Fußballverband.
Der Besuch in Kolumbien erfolgt mitten im Machtkampf der FIFA - ausgelöst durch die gescheiterten Pläne Infantinos, WM-Anteile an private Investoren zu verkaufen. Kritik daran gab es besonders von der UEFA, die weiterhin an einem möglichen Boykott der Weltmeisterschaft festhält.
Infantino, der auch anderen Politikern aus dem rechten Spektrum wie dem US-Präsidenten Donald Trump nahesteht, besuchte in Kolumbien zudem im Rahmen eines Kinderfußballfestivals einen Sportkomplex. "Es ist eine Freude, heute hier zu sein“, sagte er bei dem Termin. Zudem betonte er die positiven Werte des Sports: "Fußball ist Freude, Fußball ist Glück, Fußball ist Einheit." Die Frage eines AFP-Journalisten, ob er die Probleme innerhalb der FIFA für beendet halte, beantwortete Infantino nicht.
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