Früherer PKK-Kader in Hamburg angeklagt
Ein früherer PKK-Kader soll sich in Hamburg vor Gericht verantworten. Die Bundesanwaltschaft klagte Yüksel K.wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung an, wie sie am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. Der türkische Staatsbürger habe 2016 bis 2023 zur Führungsebene der Europaorganisation der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gehört.
Dabei sei er vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit tätig gewesen und habe Propagandaveranstaltungen koordiniert. Außerdem sei er als Redner aufgetreten. K. wurde im Mai 2025 in Bremen festgenommen und kam zunächst in Untersuchungshaft, nach einigen Monaten aber vorläufig wieder auf freien Fuß. Über die Zulassung der Anklage entscheidet nun das Hamburger Oberlandesgericht. Die PKK gab im Mai 2025 ihre Auflösung bekannt und erklärte ihren jahrzehntelangen bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat für beendet.
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