Einmal die Zugspitze sehen: 14-jähriger Ausreißer strandet in Bayern an Bahnhof
Weil er einmal die Zugspitze sehen wollte und den letzten Zug verpasste, ist ein als vermisst gemeldeter 14-jähriger Ausreißer am Bahnhof Garmisch-Partenkirchen gestrandet. Er war zuvor rund 700 Kilometer in den Süden gereist, wie die Bundespolizeidirektion München am Freitag mitteilte. Demnach war der 14-Jährige aus einer Jugendeinrichtung in Nordrhein-Westfalen ausgerissen, um die Zugspitze zu sehen.
Mit mehreren Zügen kam er auf seiner Reise nach Garmisch-Partenkirchen. Dort vergaß er die Zeit und verpasste am Donnerstagabend den letzten Zug zurück nach München. Die Nacht verbrachte er dann am Bahnhof. Dort trafen Polizisten ihn am Freitagmorgen gegen 03.30 Uhr an.
Der Jugendliche war von seiner Einrichtung bereits als vermisst gemeldet worden. Über die Polizei Mönchengladbach konnten die Polizisten Kontakt zu der Einrichtung und zu den Eltern aufnehmen. Sein Vater besorgte ihm ein Onlineticket für die Rückreise. Diese trat er am Freitagmorgen an.
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