Demonstration zu Christopher Street Day in Hamburg begonnen
Begleitet von einem großen Sicherheitsaufgebot hat am Samstagmittag in Hamburg die Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) begonnen. Die Kundgebung unter dem Motto "Solidarisch queer. Haltung zeigen - für eine Zukunft ohne Angst" findet eine Woche nach dem islamistischen Anschlag beim Berliner CSD statt. Die Veranstalter rechneten vorab mit rund 250.000 Besucherinnen und Besuchern.
Die Veranstalter riefen die "gesamte Stadt" zur Teilnahme auf. Der Berliner CSD-Verein nimmt mit einem eigenen Wagen an der Demonstration teil. Die Route der Demonstration führt durch die Hamburger Innenstadt, zudem gibt es unter anderem ein Straßenfest. Die Polizei wollte nach dem Anschlag in Berlin rund doppelt so viele Sicherheitskräfte wie im Vorjahr einsetzen.
Unter den Teilnehmenden waren auch Politikerinnen und Politiker aus Hamburg und dem Bund, darunter der SPD-Fraktionschef im Bundestag, Matthias Miersch, die frühere Grünen-Bundesvorsitzende Ricarda Lang und die Hamburger Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne). Die CSD-Kundgebungen erinnern an den 28. Juni 1969, als die Polizei die Schwulenbar "Stonewall Inn" in der Christopher Street in New York stürmte. Das gilt als Geburtsstunde der modernen Lesben- und Schwulenbewegung.
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