Bremen: Hess-Grunewald verzichtet auf erneute Kandidatur
Fußball-Bundesligist Werder Bremen muss sich in der Klubspitze künftig neu aufstellen. Wie der Verein mitteilte, wird Präsident Hubertus Hess-Grunewald auf der Mitgliederversammlung im November nach zwölf Jahren im Amt nicht mehr für eine Wiederwahl kandidieren.
"Ich gehe diesen Schritt bewusst und voller Überzeugung. Ein Werder-Präsident sollte selbst entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, Verantwortung weiterzugeben. Für mich ist dieser Zeitpunkt jetzt erreicht", wird Hess-Grunewald in einer Mitteilung am Montagabend zitiert. "Was ist das Beste für Werder?", habe er sich gefragt: "Nichts und niemand sei größer als der Verein." Hess-Grunewald wird auch als Aufsichtsrat ausscheiden.
Der 65-Jährige ist bereits seit 1970 Vereinsmitglied, war von 2003 bis 2014 Vize-Präsident und wurde anschließend zum Präsidenten gewählt. Seit 1999 sitzt der promovierte Anwalt zudem im Aufsichtsrat des e.V. und seit 2003 der KG, dessen Vorsitz er seit 2023 ausübt. Von 2005 bis 2014 war er bereits stellvertretender Vorsitzender dieses Gremiums. Von 2015 bis 2022 war er Teil der Geschäftsführung der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA.
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