Arnautis mit Kompliment, aber: "Samstag eine andere Aufgabe"
Trotz des Kantersieges im ersten Pflichtspiel der neuen Saison wollen die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt den Fokus bewahren. "Das wird am Samstag natürlich eine andere Aufgabe", sagte Cheftrainer Niko Arnautis nach dem 8:0 (5:0)-Kantersieg gegen Omonia Nikosia zum Auftakt des Mini-Turniers in der zweiten Runde der Champions-League-Qualifikation: "Wir wissen, dass man das immer einordnen soll und muss. Das tun wir auch."
Gegen den mindestens zwei Klassen schlechteren Gegner aus Zypern machte die SGE in den ersten zehn Minuten durch die Tore von Hayley Raso (3.) und Neuzugang Larissa Mühlhaus (9.) praktisch alles klar. Dass sie danach aber gierig blieb und sogar ganz spät durch Dilara Acikgöz (90.) und Paulina Krumbiegel (90.+2) noch zweimal traf, freute den Trainer.
"Da kann ich der Mannschaft ein Kompliment ausrichten", sagte er und lobte, "dass wir heute ein gutes Spiel gemacht, die Mädels sich mit vielen Toren belohnt, den Zuschauern ein sehr attraktives Spiel geboten und die Null gehalten haben". Die Leistung sei "im Kollektiv sehr ansehnlich" gewesen.
Am Samstag (19.00 Uhr) trifft Frankfurt im Finale des Mini-Turniers im eigenen Stadion auf Malmö FF. Der Sieger spielt sicher in der dritten Quali-Runde um den Einzug in die Königsklasse. Torschützin Krumbiegel sieht ihre Mannschaft trotz des Schützenfestes nicht zwingend in der Favoritenrolle. "Es ist alles offen, es geht von Null los", sagte sie: "Wir werden uns jetzt mit dem Gegner beschäftigen, es ist aber eine starke Mannschaft. Dann werden wir alles dafür geben, dieses Turnier zu gewinnen."
Arnautis erwarte "eine sehr intensive Begegnung gegen eine Mannschaft, die im Spielrhythmus ist. Eine Mannschaft, die Fußball spielen kann, sehr körperlich ist und sehr reif und gefährlich auftritt."
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