Kompany: Urbig wird Deutschlands Nummer eins werden
Jonas Urbig wird nach Ansicht seines Vereinstrainers Vincent Kompany in absehbarer Zukunft Stammtorhüter der deutschen Nationalmannschaft werden. "Wenn einer glaubt, dass er nicht irgendwann die Nummer eins wird, der macht einen großen Fehler. Der Junge wird irgendwann die Nummer eins sein, aber das wird Jürgen Klopp entscheiden, ob das in einem oder fünf Jahren ist", sagte der Trainer des FC Bayern nach der Nominierung der beiden DFB-Kader durch den neuen Bundestrainer.
Es spiele keine Rolle, dass Urbig derzeit im Verein nur die Nummer zwei sei, erläuterte Kompany. "Man muss auch bei der Nationalmannschaft für die Zukunft planen", sagte er. Die Berufung des 23-Jährigen nannte er daher "eine vernünftige, stabile Entscheidung. Ich würde es genauso machen. Man muss als Land sein eigenes Talent auch ein bisschen schützen und weiterentwickeln."
Urbig, beim FC Bayern die Nummer zwei hinter Manuel Neuer, ist als einer von drei Torhütern für das dritte und vierte Spiel in der Nations League nominiert. Gegen Serbien am 1. Oktober in München und in Griechenland (4. Oktober) stehen außerdem die Torhüter Noah Atubolu (Eintracht Frankfurt) und Finn Dahmen (FC Augsburg) im DFB-Kader. Für den ersten Kader für die Spiele in den Niederlanden (24. September) und gegen Griechenland in Augsburg (28. September) hat Klopp neben Dahmen Marc-André ter Stegen (Ajax Amsterdam) und Alexander Nübel (Besiktas) nominiert.
© 2008-2026 Sport-Informations-Dienst
Latest stories
Sports DFB-Auswahl im grünen Retro-Trikot bei Klopps Debüt
Im Retro-Trikot bei Klopps Debüt: Die deutsche Nationalmannschaft wird ihr erstes Länderspiel unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp in den Retro-Auswärtstrikots von 1990 bestreiten. Zum Start der Nations League am 24. September in Amsterdam gegen die Niederlande läuft der viermalige Weltmeister in den grünen Jerseys von adidas auf...
Sports Sportökonom Maennig: "Werden uns etwas Neues ausdenken müssen"
Sportökonom Wolfgang Maennig (66) fordert für den Fall einer erfolgreichen Olympiabewerbung radikale Maßnahmen im deutschen Sport. "Holen wir die Spiele, werden wir uns für unseren Spitzensport etwas Neues ausdenken müssen, viel konsequenter als bisher", sagt der Ruder-Olympiasieger...
Sports Maennig: "Leider keine Mehrheit für Olympia in Berlin"
Ruder-Olympiasieger Wolfgang Maennig glaubt fest an die Chancen einer deutschen Olympiabewerbung - wenn sich der DOSB gegen seine Heimatstadt Berlin entscheidet. "Für mich als Berliner waren Olympische Spiele in meiner Heimatstadt immer mein Lebenstraum. Aber ich bin nicht nur Olympia-Fan, sondern auch Demokrat", sagt der renommierte Sportökonom im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID) und erläutert...