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Fähre vor Küste Guyanas gekentert: 27 Tote geborgen - 83 Menschen noch vermisst

Published on يوليو 21, 2026 at 04:35

Nach dem Kentern einer Fähre vor der Küste Guyanas sind nach offiziellen Angaben 27 Todesopfer geborgen worden - 83 weitere Menschen werden zudem noch vermisst. — Handout / AFP
Nach dem Kentern einer Fähre vor der Küste Guyanas sind nach offiziellen Angaben 27 Todesopfer geborgen worden - 83 weitere Menschen werden zudem noch vermisst. — Handout / AFP

Nach dem Kentern einer Fähre vor der Küste Guyanas sind nach offiziellen Angaben 27 Todesopfer geborgen worden - mindestens 83 weitere Menschen werden zudem noch vermisst. Wie Regierungschef Mark Phillips am Montag (Ortszeit) mitteilte, konnten 69 Menschen gerettet werden.  

"Zum jetzigen Zeitpunkt beläuft sich die Zahl der Geretteten auf 69. Insgesamt wurden 27 Leichen geborgen. Dem jüngsten Bericht zufolge werden noch 83 weitere Personen vermisst", sagte der Premierminister des kleinen südamerikanischen Landes vor Journalisten. "Wir hoffen weiterhin, dass es noch Überlebende gibt, und setzen daher unsere Such- und Rettungsmaßnahmen fort."

Das Schiff "MV Barima" war am Samstagnachmittag aus der Hauptstadt Georgetown ausgelaufen, Ziel war Port Kaituma in der ölreichen Region Essequibo im Westen des Landes. Die Fähre sollte zunächst an der Atlantikküste entlangfahren und dann flussaufwärts zu dem im Dschungel gelegenen Ort Port Kaituma fahren. Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge brachte eine große Welle in der Nacht zum Sonntag die Fähre zum Kentern. Weil es keine vollständige Passagierliste gibt, ist die Zahl der tatsächlich vermissten Menschen unklar.

Laut der Ortungs-Website "Vesselfinder" wurde die Fähre 1939 gebaut und war somit seit 87 Jahren im Einsatz. Zum Zeitpunkt des Unglücks hätten alle an Bord geschlafen, sagte der 18-jährige Überlebende Wayne Kitson der örtlichen Nachrichtenplattform "Kiskadee Watch". Er selbst sei vor seiner Rettung "von 22.00 Uhr bis 4.00 Uhr" im Meer geschwommen und bange nun um das Leben seiner Frau und seiner Tochter.

In Guyana leben gerade einmal eine Million Menschen. Das Schiffsunglück ist für das kleine englischsprachige Land in Südamerika eine große Tragödie.

jes

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