DBS: "Parasport in neuen Förderstrukturen verankern"
Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und das Nationale Paralympische Komitee fordern, den "paralympischen Spitzensport als selbstverständlichen Bestandteil der neuen Förderstrukturen zu verankern". Nur so könne gewährleistet werden, dass die Reform den Spitzensport in seiner gesamten Vielfalt stärke und den besonderen Anforderungen des Parasports angemessen Rechnung trage, sagte der DBS-Vorstandsvorsitzende Idriss Gonschinska.
Der Deutsche Bundestag hat am Freitag das Sportfördergesetz beschlossen und hatte dabei auch die Bewerbung im Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 im Blick. Mehr Medaillen bei einem möglichen Großereignis in Deutschland sind das erklärte Ziel. Helfen soll dabei eine Spitzensport-Agentur, die unabhängig für die Mittelvergabe zuständig ist.
"Mit dem Sportfördergesetz und dem Aufbau der Spitzensport-Agentur eröffnen sich wichtige Chancen, die Förderung leistungsorientierter, wirksamer und nachhaltiger zu gestalten", sagte Gonschinska. "Jetzt bietet sich die Chance, die Leistungsfähigkeit des deutschen Sports insgesamt zu stärken und die positive Entwicklung des Parasports nachhaltig zu unterstützen", ergänzte er.
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